Hans Tolzin, "impf-report" schrieb:
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> Hallo Karl W.,
>
> gehört das nicht zum Plazebo-Vergleich? Wenn ich
> eine statistische Wahrscheinlichkeit zu erkranken
> habe, dann muss ich die Studiengruppen "nur" groß
> genug machen, um im Plazebo-Zweig oder in der
> unbehandelten Kontrollgruppe auf jeden Fall eine
> bestimmte Anzahl von Erkrankungen zu haben. Dann
> kann ich ja prüfen, ob in der Verumgruppe, die ja
> den echten Impfstoff erhalten hat, die Anzahl der
> Erkrankungen wirklich deutlich gesunken ist.
>
> mfg
> Hans Tolzin
Insofern nicht, da gewollte Wirkungen von Impfungen nicht mit gewollten Wirkungen anderer Arzneimittel verglichen werden dürfen:
- 'normalerweise' wird versucht mit Medikamenten Symptome/Krankheiten zu beseitigen. Die Symptome/Krankheiten existieren und wenn ich mit einem Mittel da etwas reduzieren oder gar 'heilen' kann, dann ist die Wirksamkeit 'bewiesen'.
- bei den Impfungen will ich aber etwas verhindern, was noch nicht existiert, aber "vielleicht" entstehen könnte - so jedenfalls die Argumentation. Wie aber um Gottes Willen will ich wissen, ob ein bestimmter Mensch je von einer bestimmten Krankheit heimgesucht wird oder werden könnte? Das ist absolut nicht möglich.
Habe ich den Gedanken klar genug formuliert? Oder sind da noch 'irgendwo' Verständnislücken?