Hans Tolzin, "impf-report" schrieb:
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> Während einer Phase-III-Studie werden z.B.
> reihenweise 3 Monate alte Säuglinge mit einem
> Impfstoff behandelt, zu dem es weder zur
> Wirksamkeit noch zur Sicherheit zuverlässige Daten
> gibt. Deshalb macht man ja eine Phase-III-Studie.
> Auch wenn man diese Studie in bester Absicht
> macht, ist es ethisch bedenklich, Hunderten von
> gesunden Säuglingen einen nicht zugelassenen
> Impfstoff zu injizieren. Dieses Ethik-Argument
> hebt die Ethik-frage bezüglich der Plazebo-Gruppe
> wieder auf, so dass im Grunde nur noch Fakten
> zählen sollten.
Sie wollen doch nicht im Ernst behaupten, dass Phase III Impfstoffe in Phase III das erste mal an Menschen und dann auch noch an 3 Monate alten Säuglingen ausprobiert werden?
1. mystifizieren Sie den Säugling und 2. gab es Phase I & II in denen man viele Erfahrungen mit dem Impfstoff gesammelt hat, u.a. an erwachsenen Menschen. Wenn da alles gut war, dann erst wird ein für Säuglinge bestimmter Impfstoff (natürlich) auch an Säuglingen getestet. Was aber durch die bereits gesammelten Erfahrungen für den Säugling relativ gefahrlos ist. Ich möchte wissen, was Sie sagen würden, wenn der Impfstoff an erwachsenen Männern getestet würde, aber dann bei Säuglingen zum Einsatz käme. Wie stellen Sie sich denn eine Lösung (Studiendesign) in dieser Frage vor?