Otto K schrieb:
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> Bitte schön:
>
> [
de.wikipedia.org]
>
> daraus: "In manchen Fällen sind jedoch
> kontrollierte und randomisierter Studien nicht
> oder nur schwer durchführbar. Gründe hierfür
> können sein:
> die Seltenheit der Krankheit
> Ausschluss einer Kontrollgruppe aus ethischen
> Gründen, wenn davon auszugehen ist, dass der zu
> testende Wirkstoff einen gravierenden
> therapeutischen Vorteil besitzt."
>
> Also, wie ich schrieb für bestehende Therapien
> darf im Placeboarm nicht unter dem
> Therapiestandard getestet werden, im Umkehrschluss
> wenn eine Nichttherapie Standard ist, ist die
> Placebogruppe die Nichttherapie; es sei denn, die
> zu prüfende Therapie ist bereits so gut bekannt,
> dass die Nichttherapie nicht mehr ethisch zu
> vertreten ist.
Nun, was in Wikipedia steht, könnte z.B. auch von einem Mitarbeiter von Sanofi Pasteur MSD stammen. Es könnte auch von Otto K. stammen. Wobei auch Otto K. durchaus ein Mitarbeiter z. B. von SPMSD sein könnte.
Was ich damit sagen will: Eine Wikipedia-Meinung ist für mich nicht relevant, da in Wikipedia bekanntermaßen aufgrund der Zusammensetzung der Redaktion fast ausschließlich Mehrheitsmeinungen vertritt und die Mehrheitsmeinungen von heute die Irrtümer von morgen sein können.
Doch selbst wenn die Zulassungsbehörde selbst dieses Ethik-Verständnis hätte, ist mir als verantwortungsbewusstem Vater und als mündigem Bürger und Patienten damit nicht die Verantwortung genommen, mir VOR einem medizinischen Eingriff, der eine bewusste Manipulation des Immunsystems darstellt, mir durch eine Plausibilitätsprüfung eine eigenen Meinung zu bilden.
Dazu gehört auch die Kenntnisnahme, dass das Ethik-Argument nicht nur auf einer, sondern auf beiden Seiten sticht: Es ist unethisch, Kindern und Säuglingen einen Impfstoff zu verabreichen, dessen Wirksamkeit und Sicherheit nicht ausreichend belegt sind.
mfg
Hans Tolzin