Nun, wenn es einem nichts ausmacht, dass es etliche potentielle Verzerrungsfaktoren unbekannter Größe gibt, kann man so etwas gern als Wirkungsnachweis ansehen.
Mögliche Verzerrungsfaktoren sind zum Beispiel:
1. Diagnoseverhalten "Das kann keine Masern sein, das Kind ist ja geimpft"
2. Nebenwirkungen von Medikamenten können Fieber und Hautausschläge erzeugen ---> Maserndiagnose bei ungeimpften Kindern?
3. Labortests: Eichungsfrage ungeklärt bzw. sind diese Tests in der Regel anhand von Patientengruppen mit einer bestimmten Diagnose "geeicht" und nicht anhand des aufgereinigten Virus, sind z.B. "untypischen Masern" wirklich Masern oder Laborartefakte?
4. Dunkelziffern bei den Meldungen (bei Geimpften und Ungeimpften)
Und selbst, wenn nach Bereinigung aller verzerrenden Faktoren die Masern unter den Geimpften tatsächlich seltener aufgetreten sind als unter den Ungeimpften, ist zu prüfen, ob der Preis an chronischen und/oder unspezifischen neurologischen Erkrankungen letzlich nicht größer ist als der vermeintliche Vorteil durch die Unterdrückung der Masernsymptome.
Mir persönlich reichen solche Angaben nicht aus, zumal ein ordentlicher Wirkungsnachweis VOR der Zulassung vorgelegt werden muss und nicht NACHHER. Um wissenschaftlichen Kriterien zu genügen, sind Doppelblindstudien Impfstoff gegen Plazebo erforderlich, die lange genug laufen und genügend Probanden umfassen und bei denen die klinischen Symptome als Endpunkte ausgewertet werden.
Meine Forderungen an einen evidenzbasierten Wirkungsnachweis:
[
www.impf-report.de]
gruss
Hans Tolzin