Hallole,
Impfbefürworter gehen in der Regel recht leichtfertig und oberflächlich mit dem Begriff "Impfnutzen" bzw. der Behauptung um, es sei hinlänglich bewiesen, dass Impfungen schützen. Wer es genau wissen will, muss zwischen folgenden Argumentationsebenen differenzieren:
1. Direkter Wirkungsnachweis
Ergebnisoffener und aussagefähiger Vergleich des Gesundheitszustandes zwischen Geimpften und Ungeimpften bzw. Plazebo-Geimpften. Ausgewertet werden die tatsächlichen Symptome.
2. Antikörpertiter
Der Nachweis einer Serokonversion, d. h. eines deutlichen und "ausreichenden" Anstiegs der Menge der spezifischen Antikörper im Blut als Beweis für eine Schutzwirkung. Hier handelt es sich um einen sogenannten "Surrogatparameter" (Ersatzmeßgröße)
3. PCR-Test
Wurde bei den neuen Krebsimpfstoffen angewendet, um zu beweisen, dass geimpfte Mädchen nach der Impfung sich nicht mit HPV infizierten. Auch hier handelt es sich um einen Surrogatparameter und indirekten Wirkungsnachweis
4. Zeitlicher Zusammenhang
zwischen Rückgang von Erkrankungszahlen und dem Einsetzen von Massenimpfungen
5. Individuelle Beobachtung
dass Geimpfte gesünder sind als Ungeimpfte
Bevor ich meinen Gedankenfaden weiterführe, möchte ich in die Runde fragen, welche Arten von Wirkungsnachweise eventuell noch berücksichtigt werden sollten.
grüße
Hans Tolzin
Zum Thema Wirkungsnachweis: [
www.impf-report.de]