Hans Tolzin, "impf-report" schrieb:
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> Wenn ich also die mündige Einwilligung zur Impfung
> eines drei Monate alten Säuglings geben soll,
> interessieren mich weder die persönlichen
> Meinungen eines Hans Tolzin oder eines Otto K.,
> sondern durch welche objektiven, repräsentativen,
> ergebnisoffenen und aussagefähigen Studie der
> Nutzen der Impfung bewiesen wurde.
Heisst das, dass Sie behaupten, das die z.Zt. benutzten und zugelassenen Impfstoffe ohne aussagefähige Studien zugelassen wurden? Und ebenso, dass für Sie die Epidemiologien der Epidemien keine aussagefähigen Studien darstellen?
> Z.B. hat Otto K. bezüglich des Diagnoseverhaltens
> von Ärzten eine andere Wahrnehmung als ein Hans
> Tolzin. Objektivieren wir doch einfach diesen
> Aspekt, was ja auch durch Doppelverblindung und
> Vergleich von Verum und Plazebo möglich ist.
Das klingt auf den ersten Blick gut, ist aber bei näherem hinsehen unethisch. Solche Studien werden zurecht nicht genehmigt. Schauen wir uns das Beispiel Masern an, es ist bekannt dass 98% der Masernkranken nicht vollständig geimpft sind. Sie fordern eine doppelblinde plazebokontrollierte Studie, die also dafür sorgen würde, dass die Hälfte der vermeintlich geschützten doch nicht geschützt würde, obwohl es heute einen Schutz gibt. Da dies ein Rückschritt hinter den heutigen Therapiestandard darstellt, ist eine solche Studie nicht ethisch. Da sie doppeltblind sein soll, wäre es noch nicht mal möglich, die, die sowieso die Impfung ablehnen, die also eh nicht geimpft würden, in den Placeboarm aufzunehmen und so ethisch die Wirksamkeit der Impfung gegen eine Placebogeimpfte Kontrollgruppe zu belegen.
> Was spricht für Otto K. dagegen? Dass die Mehrheit
> der Bevölkerung es für unnötig hält, zumindest mal
> eine Plausibilitätsprüfung bezüglich der
> offiziellen Verlautbarungen zum Impfnutzen
> vorzunehmen?
Wie Sie sehen, sind es rein ethische Gründe, die solche Studien beim heutigen Erkenntnisstand verunmöglichen.
>Vielleicht ist sie ja wirklich nicht
> notwendig, immerhin aber spricht eine ungeprüfte
> Übernahme der Verlautbarungen von behördlichen und
> wissenschaftlichen "Autoritäten" nicht dafür, dass
> dieser Großteil der Bevölkerung sich wie mündige
> Bürger oder mündige Patienten verhält. Die
> Manipulation des Immunsystems eines Säuglings ist
> ja immerhin kein Pappenstiel!
Ersteres ist ein böse Verunglimpfung unserer Mitbürger insbesondere wenn die Argumente, die gegen ein solches Vorgehen sprechen berücksichtigt werden und letzteres eine unbewiesene Behauptung für die ich von Ihnen gute Belege erwarte.
> Es ist jedem unbenommen, sich für dieses Verhalten
> (kritikloser Übernahme der derzeitigen
> Mehrheitsmeinung) zu entscheiden. Wer aber hier
> mit mir über den Wirkungsnachweis diskutieren
> möchte, der muss sich mit mir darauf einigen, dass
> es sich lohnt, der Sache auf den Grund zu gehen
> und dass das Ergebnis nach Austausch der Argumente
> grundsätzlich offen sein muss.
Aus obigen Gründen kann man sich nicht mit Ihnen einigen, den heutigen Therapiestandard doppeltblind zu unterbieten. Es würde zu heftigsten Schadenersatzklagen im Placeboarm der Studie im Falle des "Impfversagens" führen.
Bitte machen Sie bessere Vorschläge, die die allgemeinen ethischen Standards bei klinischen Studien berücksichtigen.