"100 Jahre Menschheitsentwicklung - die es nie geben kann!" Das ist
nicht sehr pessimistisch!
Die Menschheitsentwicklung kann es deshalb nicht geben, weil es nur die Entwicklung des Menschen von der Geburt bis zum Tod gibt. Wenn sich aus der Entwicklung jedes einzelnen Menschen das Optimale herausbildet/entwickelt, was jeder einzelne sein könnte (im menschlichen Sinne), dann sind wir wirklich alle Mensch. Dann kann es eine Gesellschaft geben, die menschlich ist.
Es hat immer schon Menschen gegeben, die sich in ihrer Menschlichkeit entwickelt haben. Lt. Duden ist "menschlich" =
"andere Menschen gütig und voll Verständnis behandeln."
Aber Menschen, die das Leid anderer Menschen billigend in Kauf nehmen - egal, ob aus direktem oder indirektem Eigennutz - sind "unmenschlich". Und von diesen Spezies wimmelt es leider nur so auf dieser Erde und auch in unserem Lande.
Schon ein Autofahrer, der zu nachtschlafender Zeit, seiner Fußballfreude durch Hupkonzerte Ausdruck verleiht, ist alles andere als "menschlich". Er hat sein menschliches Entwicklungspotenzial nicht ausgeschöpft.
Und Ärzte, die "Primum non nocere - zuerst einmal nicht schaden" nicht
absolut für jedes Individuum anwenden, sind auch in diesem Sinne
nicht "menschlich".
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Vielleicht ist jetzt klar, worauf ich hinaus will?
Wenn nicht - die "grauen Zellen" "da oben" sollten eigentlich hier weiterhelfen können...
1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.07.2008 13:37 von Karl Woe.
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