Karl Woe schrieb:
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> Da können Sie hier noch so viele verständliche
> oder unverständliche Arbeiten und
> Forschungsergebnisse präsentieren wie Sie wollen.
> Alles baut auf der Impftheorie der damaligen Zeit
> auf. Wie das nun mal bei Theorien der Fall ist:
> ein Ursprung und eine Kette von Beweisen, die den
> Ursprung absichern soll und muss. Aber die
> tatsächlichen Beweise sind die Verfechter der
> Immuntheorie und damit der Vorbeugefunktion der
> Impfungen bis heute schuldig geblieben. Egal, wie
> Sie sich hier drehen und winden. Und Statistiken
> sind keine Beweise ebenso wie so genannte Beweise
> innerhalb einer nicht bewiesenen Theorie.
>
> Die Theorie, wie das Immunsystem funktioniert, ist
> nur im Zusammenhang mit der Beweiskraft der
> heutigen Impfungen aufrechtzuerhalten. Sobald man
> aber annimmt, dass es keine natürlichen
> Krankheitserreger gibt und auch keine natürlichen
> Krankheiten beim Menschen (genauso wie bei Tieren
> in freier Natur und ohne die Vergiftungen durch
> zivilisatorische Einflüsse i.w.S.), ist auch das
> Immunsystem anders zu sehen.
>
> Auch hier sind die Ursprünge der Immuntheorie im
> "damaligen Wissen" verankert. Paul Ehrlich hatte
> u.a. einen (maßgeblichen?) Anteil daran. Wann ist
> also das "damalige Wissen" heute noch relevant und
> wann nicht? Wer bestimmt darüber?
Folgende Zeilen - nicht von mir formuliert - geben darauf Hinweise:
Beh.: Der wissenschaftliche Nachweis eines Krankheitserregers fehlt. Es ist noch nie gelungen, mit Mikroben die entsprechende Krankheit auszulösen. Die zur Ermittlung des Kausalzusammenhangs zwischen angezüchtetem Keim und Infektion, die Koch?schen Postulate, wurden für keinen Keim nachgewiesen.
Diese Aussage entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage, der Kausalzusammenhang wird in jedem Lehrbuch der Mikrobiologie, Infektiologie, Kinderheilkunde usw. beschrieben.
Im 19. Jahrhundert wurden von Jakob Henle und Robert Koch die so genannten Henle-Koch-Postulate aufgestellt, die einen Infektionserreger als solchen erkennbar machen sollten.
Das erste Postulat fordert einen optischen direkten Erregernachweis für Infektionskrankheiten. Das bedeutet der Erreger muss beim Erkrankten (aus dem Blut, Speichel etc. mikroskopisch) nachgewiesen werden und beim Gesunden fehlen. Dieses Postulat wird dadurch eingeschränkt, dass es klinisch gesunde Träger bzw. Ausscheider von Krankheitserregern gibt (z. B. Hepatitis, Typhus) und viele Keime z. B. in der Mundhöhle, auf der Haut und auf vielen Schleimhäuten des Menschen vorkommen, die nur manchmal und unter bestimmten Bedingungen eine Krankheit auslösen (z. B. Streptokokken, Pneumokokken, Meningokokken).
Das zweite Postulat fordert einen kulturellen Erregernachweis. Dazu sollen die aus dem Erkrankten isolierten Keime auf einem unbelebten Nährboden vermehrbar sein. Auch dieses Postulat wird dadurch eingeschränkt, dass sich einige der damals noch nicht bekannten Keime nur in lebenden Zellen (das bedeutet einem Zellverband oder in der Zellkultur) vermehren und nicht auf unbelebten Kulturmedien.
Das dritte Postulat fordert einen Pathogenitätsnachweis des auf dem Kulturmedium gezüchteten Keims. Dieser soll bei einem geeigneten Versuchstier die typische Krankheit erzeugen, (ursprünglich in einem gesunden Menschen ? wurde bereits von Koch aus ethischen Gründen geändert). Die krankmachenden Keime sollen dann bei dem erkrankten Versuchstier mikroskopisch nachgewiesen werden können. Auch dieses dritte Postulat gilt nur mit Einschränkungen, denn es gibt viele Keime, die nur beim Menschen zu Krankheitszeichen führen, bei Tieren nicht. Aus ethischen Gründen ist es aber abzulehnen, Menschen mit diesen Keimen zu infizieren.
Die Einschränkungen der Postulate haben dazu geführt, dass der kausale Zusammenhang zwischen Erreger und Infektionskrankheit heute mittels neuerer ?Infektionsmarker? ermittelt wird:
Nachweis von spezifischen Antikörpern
Nachweis von Erregerantigenen mittels spezifischer (monoklonaler bzw. polyklonaler) Antikörper
Isolierung und Vermehrung der Erreger und Nachweis von Nukleinsäure-Sequenzhomologien (Polymerasekettenreaktion, PCR).
Nachweis der Keimzahlen
Nachweis von Viren durch (Immun-)Elektronenmikroskopie
Beachtung von epidemiologischen Daten
Ein Kausalzusammenhang zwischen allen bekannten Krankheitserregern und den dadurch verursachten Infektionskrankheiten fehlt nicht, wie von Herrn Dr. Lanka behauptet, sondern ist mit den genannten modernen Untersuchungsmethoden bewiesen.
Infektiosität bedeutet nichts anderes als ?Vergiftung? (Krankheit im Spannungsfeld zwischen Vergiftung und Mangel an Gehirnfunktionen). Das lateinische Wort für Gift ist Virus.
Unter Infektion (lateinisch inficere = verpesten, anstecken, auch vergiften) versteht man die Ansiedlung und die Vermehrung eines Mikroorganismus in einem Makroorganismus (einem Wirt). Als Folge dieser Infektion kommt es im Wirtsorganismus zu einer Abwehrreaktion oder zu Schädigungen desselben. Eine Infektion bedeutet noch keine Erkrankung, denn eine Infektion kann ohne Symptome verlaufen. Erst wenn eine Infektion zu Beschwerden beim Wirtsorganismus führt, liegt eine Krankheit vor. Die Fähigkeit krankmachender Mikroorganismen, eine Infektion zu erzeugen, bezeichnet man als Infektiosität. Die Infektiosität der verschiedenen Mikroorganismen ist unterschiedlich stark ausgeprägt.
Mit dem lateinischen Wort Virus = Schleim, Gift, Geifer bezeichnete Pasteur den Erreger der Tollwut, den er weder im Speichel noch im Gehirn oder Rückenmark tollwütiger Hunde nachweisen konnte, obwohl diese Stoffe im Tierversuch infektiös waren. Der Erreger musste also vorhanden, aber so klein sein, dass er im Lichtmikroskop nicht sichtbar war: das Virus. Ende des 19. Jahrhunderts stellte dann auch Robert Koch fest, dass es ? neben der Tollwut - bei vielen anderen Infektionskrankheiten (Masern, Pocken, Typhus, Influenza, Gelbfieber, Rinderpest) nicht gelungen sei, die Art des Krankheitserregers ausfindig zu machen. Er meinte, dass diese Krankheiten nicht durch Bakterien, sondern durch eine andere Gruppe von Mikroorganismen ausgelöst werden, den Viren. Erst mit Einführung der Elektronenmikroskopie konnte die Existenz von Viren und der intrazelluläre Parasitismus der Viren bewiesen werden.
Beh. Die Existenz von krankmachenden ?Viren? wie Pocken-, Polio-, Hepatitis-, AIDS-, Ebola-, Masern-, Mumps-, Röteln- oder Zeckenviren wurde nie bewiesen. Sie wurden nie isoliert oder unter einem Elektronenmikroskop gesehen. Alle in Lehrbüchern dargestellten ?Viren? sind Modelle und Fotos von Zellen oder Zellorganellen.
Diese Aussage ist eindeutig falsch.
Die Existenz der Viren soll anhand des Poliomyelitisvirus näher erläutert werden. Über den Zusammenhang zwischen dem Polio-Virus (Enterovirus der Familie der Picornaviren) und der Verursachung der Kinderlähmung gibt es unter Wissenschaftlern keinen Dissens. Da die Kinderlähmung oftmals ohne Symptome verläuft, können gerade bei der Poliomyelitis die Koch?schen Postulate nicht erfüllt werden (Nachweis des Erregers bei den Erkrankten und Auslösung der Krankheit durch Einbringen dieses Erregers in einen Gesunden). Solche Infektionsexperimente sind selbstverständlich aus ethischen Gründen auch nicht zu erfüllen. Die Infektiosität der Viren wurde aber vielfach durch Übertragung auf Affen (das Virus wächst hier "glücklicherweiser"

bewiesen. Darüber hinaus ist die Schluckimpfung mit dem Polio-Lebendimpfstoff und die dabei leider ? allerdings nur in sehr seltenen Fällen (etwa 1 Fall pro 4 Millionen Impfdosen) ? vorkommende Komplikation in Form einer vakzine-assoziierten paralytischen Poliomyelitis aber genau genommen der Beweis dafür, dass selbst dieses attenuierte (abgeschächte) Virus bei bestimmten Personen, z. B. solchen mit geschwächtem Immunsystem das Krankheitsbild einer Kinderlähmung auslösen kann. (Oft waren diese Personen aber nicht selbst geimpft worden, sondern haben sich beim Impfling angesteckt durch fäkal-orale Übertragung)
Schon zu Zeiten, als man Viren, die viel kleiner als Bakterien sind, noch nicht im Elektronenmikroskop nachweisen konnte, hat man vermutet, dass sie als Erreger vieler Krankheiten in Betracht kommen. Dies geschah beispielsweise dadurch, dass Blut oder andere Körperflüssigkeiten von an Masern Erkrankten auf gesunde Freiwillige übertragen wurde und die so Infizierten ebenfalls mit den gleichen Symptomen erkrankten (Plotkin S. A., Vaccination against measels in the 18th century. Clin. Pediatr. 1967; 6: 312 ? 315). Da Masern einen sehr hohen Kontagions- und Manifestationsindex haben, kann man die Koch?schen Postulate hier sehr gut erfüllen.
Masern
Kontagionsindex ca 98 %
Manifestationsindex ca. 98 %
Fast jeder Nichtimmune steckt sich bei Exposition an, fast jeder Infizierte erkrankt.
Quelle: Impfreaktionen, U. Quast, W. Thilo, R. Fescharek
Heutzutage besteht die Möglichkeit, Viren von Kranken zu isolieren, in lebenden Systemen (z. B. Zellkulturen) zu vermehren und dann dort mit verschiedenen Methoden nachzuweisen. Da das Immunsystem des Menschen, der von Krankheitserregern befallen ist, Antikörper gegen diese Erreger bildet, können auch diese Antikörper im Blut nachgewiesen werden.
Beh. Alle Statistiken belegen, dass Impfungen bei der Abnahme der Fallzahlen von Krankheiten keine Rolle gespielt haben.
Am Beispiel der Diphtherie kann gezeigt werden, wie fragwürdig diese Argumentation ist: Zwischen 1933 und 1940 verdoppelte sich die Diphtherie-Inzidenz von 100/100.000 Einwohner auf 200/100.000 Einwohner. In den Kriegsjahren stiegen die Erkrankungszahlen dann weiter auf 300/100.000 Einwohner. Erst Anfang der 50iger Jahre sanken die Zahlen auf das Niveau vor dem 2.Weltkrieg. Nach dem Ende der Flüchtlingsbewegungen aus dem Osten, wo Diphtherie sehr verbreitet war, fielen die Erkrankungszahlen allmählich auf die Zahlen von vor 1933. Erst die Impfkampagnen Ende der 50iger- und Anfang der 60iger-Jahre ließen die Inzidenz so deutlich absinken, dass heute die Zahl der gemeldeten Diphtheriefälle in Deutschland unter die statistisch relevante Marke von 0/100.000 Einwohner gefallen ist.
Als jedoch Diphtherie-Impfungen während des Zusammenbruches des politischen Systems in der ehemaligen UDSSR vernachlässigt wurden, kam es dort erneut zu einer großen Diphtherie-Epidemie.
Eine analoge Entwicklung gibt es für die Kinderlähmung. Die Erkrankungshäufigkeit sank erst 1962 nach Einführung der Schluck-Impfkampagnen drastisch ab. Kinder und junge Erwachsene waren in dieser Zeit von der höchsten Polio-Sterberate betroffen.
Beh. Der Begriff ?Infektionskrankheiten? wurde erfunden, um den Erfolg von ?Impfungen? zu belegen. So wurde beispielsweise die Definition von ?Pocken? und ?Polio? geändert, um deren Verschwinden zu erklären und andererseits neue ?Infektionskrankheiten? wie z. B. ?AIDS? erfunden.
Es wird wohl niemand ernst zu Nehmender bestreiten, dass die Pockenerkrankung durch Pockenviren ausgelöst wird. Millionen haben sich seit Jahrtausenden mit dem Erreger angesteckt, sind erkrankt und erbärmlich gestorben als es noch keine Impfung dagegen gab. Erst das konsequent durchgeführte weltumfassende Impfprogramm der WHO hat dazu geführt, diese gefährliche Seuche auszurotten. Nachdem 1980 die Welt für ?pockenfrei? erklärt wurde, strichen die meisten Länder die Pockenschutzimpfung (in Deutschland bis dahin die einzige Pflichtimpfung) aus ihrem Impfkalender.
Die Behauptung, es gäbe keine Infektionskrankheiten ist ein Hohn für alle, die durch diese Erkrankungen schwer geschädigt wurden und oftmals lebenslang beeinträchtigt sind. Teile Afrikas sind durch AIDS-Erkrankungen regelrecht entvölkert ? eine Erkrankung, die es gar nicht gibt?