Marika schrieb:
> was zaubert ihr da noch aus dem Hut? Verschiedene
> Antikörperklassen???????? Also, kreativ seid Ihr
> ja, das muss man schon sagen.
Ich zaubere doch nichts aus dem Hut, Sie selbst haben doch IgG und IgM zitiert. Aber sie wissen wohl nicht, was sie zitieren und deshalb verstehen Sie nicht.
Es gibt sogar noch viel mehr Igs:
[
www.medizinfo.com]
hattp://de.wikipedia.org/wiki/Antikörper#Immunglobulin_M (Link würde falsch dargestellt)
> Es wird alles in eine Theorie gezwängt. Jede
> Unlogik wird dann schnell so lange verbogen, bis
> sie wieder paßt.
Das ist keine Theorie, das ist in vielen hundert Fällen nachgewiesen. Aber Immunologie ist ein kompliziertes Feld, und nur wenn man sich da auskennt, sollte man immunologisch argumentieren. Heute ist man in der Forschung schon längst weiter und beschäftigt sich mit viel komplizierteren Fragestellungen, ich gebe Ihnen mal ein paar Links:
[www.biotechnologie.de]
[www.biotechnologie.de]
[
www.drfz.de]
Es handelt sich, wenn das Immunsystem angeguckt wird, auch nicht um in vitro sondern um in vivo Untersuchungen.
> 26 Meldungen einer Meningitis nach einer
> FSME-Impfung (jetzt muss man wieder hochrechnen
> 260 bis 520 und dies ist fast deckungsgleich mit
> den FSME-Erkrankungen, die beim statistischen
> Bundesamt gemeldet werden, und diese muss man
> nicht hochrechnen, weil jede Meningitis darauf
> untersucht wird).
Dann muss man die 26 Fälle nicht hochrechnen, weil ja jede Meningitis untersucht wird, wie Sie selber schreiben.
> 2001 - - 256
> 2005 - - 432
> 2006 - - 546
> 2007 - - 238
> Wenn jemand eine Meningitis, eine Enzephalitis
> oder eine Menigoenzephalitis hat, dann wird eine
> Blutuntersuchung gemacht. Ein positiver Nachweis
>
> [www.labor-schubach.de].
> lv0+M52a1907cfa1.0.html
>
> [www.labor-schubach.de].
> lv0+M54fd52e5603.0.html
>
> deutet, wie zu lesen ist, auf eine Infektion oder
> auf eine Impfung
> hin!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sie sagen es, deutet hin, aber eine Aussage ob! eine Infektion vorliegt wird vom Arzt erst getroffen, wenn er eine Impfung ausschliessen kann, denn eine Impfung ist per definition keine Infektion. Dafür gibt es den Impfausweis.
> Wie lange kann denn die Impfung nachgewiesen
> werden??? Das ist die Frage: drei oder 5
> Jahre??????????? Wer weiß dies denn???
IgMs sind nur wenige Wochen nach Abklingen der Infektion/Impfung nachweisbar. Wenn die Impfung also länger zurückliegt und IgMs vorliegen, liegt eine (Neu)Infektion vor.
> Wenn es heißt, dass die Wirkung der Impfung etwa 3
> bis 5 Jahre hält (woher diese Kenntnis kommt, ist
> sowieso unklar?),
Aus der Epidemiologie. Weil nach diesem Zeitpunkt (nicht vor) auch Geimpfte wieder an FSME erkranken können, zwar weniger häufig, aber es gibt halt Personen bei denen der Schutz dann anfängt nachzulassen.
dann müsste sie also auch 3 bis
> 5 Jahre nachweisbar sein. Aber garantiert, wenn
> jemand eine Meningitis hat und einen positiven
> Nachweis und die Impfung ist 3 oder 5 Jahre her,
> wird dann nicht die Impfung dafür verantwortlich
> gemacht. Dann heißt es sicher, die Impfung könne
> es nicht sein.
Nein, dann heisst es, der Schutz der Impfung war vorüber oder es hat sich um einen Nonresponder gehandelt. Eine akute (Neu)Infektion hat auch IgMs, die nur kurze Zeit nach der Infektion/Impfung nachweisbar sind.
> Also, wenn jemand eine Menigitis o.ä. hat und
> einen positiven Nachweis und eine Impfung in den
> letzten Jahren bekam, dann ist die einzige
> Erklärung, dass diese entweder von der Impfung kam
> oder die Impfung nicht gewirkt hat - wie so
> oft!!!!!
Nein, wenn Sie von der Impfung gekommen sein soll, so muss sie unmittelbar nach der Impfung auftreten. Ausserdem kann die Impfung keine Erkrankung auslösen: "Bei einer FSME-Impfung werden abgetötete Erreger gespritzt, die keine Krankheit mehr auslösen können, den Körper jedoch zur Bildung von Abwehrstoffen anregen."
> Und hier sind wir wieder beim Thema. Bei jeder
> Erkrankung müsste erfaßt sein, wie der Impfstatus
> war. Darüber erfährt man aber nichts. Und darüber
> sollen wir ja auch nichts erfahren (das ist ja die
> größte Schweinerei).
Aber das macht doch der Arzt mit Hilfe des Impfausweises, sonst würde er doch gar nicht die Diagnose Infektion stellen, sonst wäre die Diagnose Meningitis nach Impfung und würde gemeldet (s.o.).
> Ich habe bei drei Gesundheitsämtern nachgefragt.
> Die Zahlen habe ich erhalten (wenn auch nicht
> schriftlich, es hieß bei meiner e-mail-Anfrage,
> ich solle mich doch telefonisch bei ihnen melden),
> aber nicht wie der Impfstatus ist. Da schweigt man
> sich aus.
Die schweigen sich nicht aus, die Verlassen sich darauf, dass der diagnostizierende Arzt gut und sauber arbeitet. Sie halten die armen Leute ja echt auf Trab.