Hallo Ändschi,
ja, so etwas hört man öfters. Mein (natürlich ungeimpfter) Junge fuhr letztes Jahr auch in ein Landschulheim. Glücklicherweise gab es so etwas nicht. So ein ärztliches Attest hätte ich auch gleich von Anfang an nicht akzeptiert. Wieso auch, welche rechtliche Grundlage gäbe es dafür.
Meine beiden ungeimpften Jungs gingen vor etwa zwei Jahren in eine Nachmittagsbetreung (nur 1x wöchentklich) eines Waldkindergartens. Alles war schon klar, sie waren angemeldet. Dann fand noch ein Infogespräch statt. Und auch ja, wir bekamen einen Anmeldebogen. Dort wurde dann auch nach bestimmten Impfungen gefragt Ich fragte danach dann die Betreuerin, ob es ein Problem gibt, weil meine Jungs nicht geimpft sind. Diese meinte dann ganz ruhig, es gäbe diesbezüglich kein Problem, dies sei nur eine Formalität. Grundsätzlich ist dies ein privater Träger, denn bei einem öffentlichen Träger, könnte dies keiner verlangen.
Also, am besten sich erst gar nicht den Schuh anziehen und so ein Attest erst einmal generell in Frage stellen (also nach der rechtlichen Grundlage fragen).
Ob Du gegen diese Frau etwas unternehmen kannst? Ich glaube eher nicht. Am besten meiden, aber leider sind die meisten Kinderärzte so drauf (darum sehen die mich so gut wie gar nicht, wir haben unsere Homöopathin).
Grüße - Marika