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Re: Borreliose: erfolgreiche Heilpraktiker? Was zu beweisen wäre! Von nachgewiesenen Erfolgen bei Borreliose habe ich noch nichts gehört.

11.07.2008 00:45:53
Marika schrieb:
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> Otto K. schrieb : >>>Eine falsche Behauptung,
> bitte Belege.
>
> Gerne liefere ich Belege, hier wimmelt es nur von
> ....itis (was ja Entzündung heißt!!!)

tja, die Belege waren wohl nix: Aus Ihrem ersten Beleg:

Die oben genannten grippeähnlichen
Symptome treten vor allem nach der ersten
Impfung auf und klingen im Allgemeinen in-
nerhalb von 72Stunden wieder ab.

Arthralgien und Myalgien im Nackenbereich
können das Bild eines Meningismus erge-
ben. Diese Symptome sind selten und klin-
gen innerhalb weniger Tage folgenlos ab.
Nach FSME-Impfungen wurden in Einzelfäl-
len Erkrankungen des zentralen oder peri-
pheren Nervensystems, einschließlich auf-
steigender Lähmungen bis hin zur Atemläh-
mung (z. B. Guillain-Barr e-Syndrom), be-
schrieben.

und zweiten Beleg:

Engerix-B wird im Allgemeinen gut vertra-
gen.
Nach weit verbreiteter Anwendung sind im
zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung
nachfolgend genannte unerwünschte Wir-
kungen aufgetreten, wobei wie bei anderen
Hepatitis-B-Impfstoffen in vielen Fällen ein
kausaler Zusammenhang mit der Impfung
nicht gesichert werden konnte.

und dritten Beleg

Nahezu 100 Millionen Dosen EngerixB
10?g, der Hepatitis-B-Impfstoff von
GlaxoSmithKline Biologicals, ist für Kinder
unter 2Jahren verkauft worden. In extrem
seltenen Fällen wurde über Paralyse, Neuro-
pathie, Guillain-Barr e-Syndrom, Enzephalo-
pathie, Enzephalitis und Meningitis berichtet.
Ein ursächlicher Zusammenhang mit der
Impfung konnte nicht festgestellt werden.

Die typischen Symptome einer (chronischen) Borreliose, die da sind:

2. Stadium: Streuung des Erregers [Bearbeiten]
Nach etwa 4 bis 16 Wochen [7] breiten sich die Erreger im ganzen Körper aus. Die Inkubations- und Latenzzeit kann auch länger sein. Der Patient leidet dann an grippeähnlichen Symptomen wie Fieber und Kopfschmerzen, was die Erkennung der Krankheit erschwert. Charakteristisch sind starke Schweißausbrüche. Durch die Ausbreitung im Körper kann es zu einem Befall der Organe, der Gelenke und Muskeln sowie des zentralen und peripheren Nervensystems kommen. Leitsymptome in diesem Stadium sind oftmals das Bannwarth-Syndrom mit starken radikulitischen Schmerzen und eine Facialisparese, die sich in einem schiefen Gesicht zeigt. Typisch sind auch von Gelenk zu Gelenk springende Arthritiden und Myalgien. Weiterhin kann es zu Störungen des Tastsinns, Sehstörungen und Herzproblemen, wie Sinustachykardien und Karditis kommen, was sich manchmal durch Herzklopfen und hohen Blutdruck sowie Pulsbeschleunigung bemerkbar macht. Das Immunsystem ist in diesem Stadium oft nicht mehr in der Lage, die Infektion zu bewältigen. Borrelien scheinen sich nur kurz im Blut aufzuhalten und sich sehr schnell im Bindegewebe festzusetzen. Hier sind sie vom Immunsystem und durch Antibiotika nur schwer zu eliminieren.
Ein problematischer Sonderfall ist die sogenannte Neuroborreliose, die zu vielfältigen Erkrankungen der peripheren Nerven und bei circa 10 % der Erkrankungen auch des Zentralnervensystems führen kann. In aller Regel tritt sie in der frühen Erkrankungsphase auf (bis etwa 10 Wochen), in der noch keine Antikörper gebildet wurden. Deshalb müssen in diesem Stadium ausreichend Antibiotika gegeben werden. Die Wahl des Antibiotikums richtet sich nach dem Befall und der Erkrankungsform. Wenn die Borreliose nicht rechtzeitig und ausreichend behandelt wird, so kann die Erkrankung fortschreiten und zu bleibenden Organschäden führen.
3. Stadium: chronische Infektion [Bearbeiten]
Wenn die Borreliose nicht rechtzeitig behandelt wird, kann es zu einer Erregerpersistenz und damit zu einer chronischen Infektion kommen (Spätmanifestation). Das heißt, die Krankheit kommt immer wieder (rezidiviert) oder verschlechtert sich zunehmend. Monate-, aber auch jahrelange symptomfreie Latenzzeiten mit anschließenden Wiederaufflackern der Erkrankung sind möglich. So tritt die Akrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer (ACA) oft erst nach Jahren auf. Es kann auch zu einer chronischen rezidivierenden Lyme-Arthritis mit vielfältigen Krankheitsbildern kommen oder auch zu einem Befall des zentralen und peripheren Nervensystems (Neuroborreliose) mit Polyneuropathie, Borrelien-Meningitis, Lyme-Enzephalomyelitis oder einer Enzephalitis. Ebenso sind chronische Erkrankungen der Sinnesorgane und der Gelenke und Muskeln möglich. Die chronischen Erkrankungen der Gelenke werden Lyme-Arthritis genannt. Es kann aber auch zu einer entzündlichen Bursitis oder Arthrose kommen. Die ACA ist das dermatologische Leitsymptom.
Die unterschiedlichen Erreger scheinen verschiedene Krankheitsbilder auszulösen: Während bei einem Teil der Patienten fast nur die Gelenke betroffen sind, kommt es bei anderen hauptsächlich zu neurologischen Störungen. Daneben gibt es auch eine Gruppe von Patienten, die Herzprobleme meist verbunden mit Gefäßentzündungen haben. Mischformen sind möglich. Viele Borreliose-Patienten klagen über unerträgliche Erschöpfung, rasche Erschöpfbarkeit und chronische Müdigkeit, die sich auch durch ausreichend Schlaf nicht beseitigen lässt.

aus [de.wikipedia.org]

werden bei den Impfstoffen nicht in einem Fall als Nebenwirkung genannt, MS schon gar nicht. Also hat der HP seine Geschichte der als Borreliose vertuschten Impfschäden offensichtlich frei erfunden, da ja als Impfnebenwirkungen die Symptome einer Borreliose Infektion Stufe 2 und 3 gar nicht vorkommen.

> Ansonsten finde ich Ihre Ausführungen nur zum
> Schmunzeln. Viele gehen ja weg von der
> Schulmedizin, weil diese ihnen bei chronischen
> Beschwerden nicht mehr helfen kann.

freut mich, dass ich Ihnen den Tag gerettet habe. Bei der Borreliose ist es umgekehrt, da sollten die Leute zur Schuldmedizin gehen, da nur sie Linderung bis Heilung bei dieser chronischen Erkrankung (bei Phase 2 und 3) bieten kann da das Immunsystem selbst überfordert ist.
Betreff Autor Angeklickt Datum/Zeit

Borreliose: Deckmäntelchen für Impfschäden??

Marika 3605 10.07.2008 07:57:24

Re: Borreliose: erfolglose Heilpraktiker!

Otto K 2138 10.07.2008 15:21:07

Re: Borreliose: erfolgreiche Heilpraktiker!

Marika 1605 10.07.2008 19:38:55

Re: Borreliose: erfolgreiche Heilpraktiker? Was zu beweisen wäre! Von nachgewiesenen Erfolgen bei Borreliose habe ich noch nichts gehört.

Otto K 1858 11.07.2008 00:45:53

Re: Datenbank vom PEI zeigt Unmengen von bleibenden Schäden, Tod

Marika 1305 11.07.2008 18:15:02

Re: Borreliose: Deckmäntelchen für Impfschäden?? - "Schulmedizin"

Karl Woe 1284 10.07.2008 15:17:20



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