Kenne diese Sache mit der Geopathie. Bereits Gustav Freiherr von Pohl hatte 1929 die kleine Stadt Vilsbiburg in Niederbayern begangen und dabei den Beweis erbracht, dass ein Zusammenhang zwischen Krebs und 'Erdstrahlen' bestehen musste. In seinem Buch "Erdstrahlen als Krankheits- und Krebserreger" bereits 1932 erstmals dokumentiert.
Selber hatte ich 1985 das Vergnügen, die Bettstattveränderung nach einer Wohnungsbegehung auf eklatante Weise zu erleben: unsere damalig 1-2jährige Tochter schlief keine Nacht mehr durch. Wachte bis zu 5 mal schreiend nachts auf. Ich ging fast auf dem Zahnfleisch, weil ich zu meinem schlecht-erholsamen Schlaf und meiner absolut miserablen gesundheitlichen Situation auch das noch mitmachen musste. Der Arzt (Dr. Aschoff, Wuppertal) machte von der Behandlung abhängig, dass zuerst unsere Wohnung untersucht werden müsse. Der Rutengänger fand eine Geopathie, wo alle unsere Betten drauf standen. Zum Glück gab es aber noch Bereiche, die frei waren. Nach der Umstellung schlief die Tochter von einem Tag zum anderen ruhig und friedlich in ihrem Bett - bei ihr konnte man damals auf Grund ihres Alters sicher nicht von einem Placeboeffekt ausgehen. Auch mein Schlaf besserte sich direkt erheblich...
Aber solch eine Sensibilität (bzw. Sensitivität) kann man sich u.U. auch bewusst an'trainieren', wenn man das Muten ausprobiert und übt. Das macht dann evtl. so empfindlich, dass man schon ohne entsprechende Hilfsmittel sich an keinem Ort mehr aufhalten kann, der 'gestört' ist. Aber genauso kann man es auch wieder ab'trainieren'. Das hat der Heizungsfachmann Alfred Eisenschink beschrieben. Alleine die Angst und Panik vor bestimmten Dingen kann so etwas verstärken oder gar erst auslösen, wie auch nichts geschehen muss, wenn man vollkommen Angstfrei in dieser Hinsicht ist. Ein nicht so einfaches Kapitel...