Marika schrieb:
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> Eine SSPE (subklinische sklerosierende
> Panenzephalitis = Zerstörung des Gehirns) kann als
> Folge der Masernerkrankung aber auch als Folge der
> Masernimpfung auftreten (Jabbour J T., J Am Med
> Ass 1972, 220:959-962).
das ist vielleicht richtig, so wie es geschrieben wurde aber auch ganz falsch. Es kommt auf die Häufigkeiten an! 1. von ca. 5000 Masernkranken Säuglingen erkrankt an SSPE
[www.rp-online.de]
meines Wissens gibt es aber nur 1 SSPE weltweit nach Masernimpfung => was nicht das Gleiche ist.
> Bei einer SSPE ist bekannt, dass vor allem Kinder
> gefährdet sind, die Masern mit anderen
> Viruserkrankungen zusammen haben. Dies kommt
> allerdings in der Natur so gut wie nie vor.
Das ist falsch.
Gesunde Säuglinge wurden in einer KiArztPraxis angesteckt und entwickelten SSPE. Es wird in diesen Fällen eher eine erbliche Veranlagung diskutiert.
[westfalen-blatt.de]
Übrigens in der Türkei mit einer viel geringeren Masernimpfrate gibt es jedes Jahr 1130 SSPE Fälle.
Bei
> einer Impfung jedoch werden dem Organismus
> mindestes drei verschiedene Virenarten
> gleichzeitig verabreicht: Masern, Mumps und
> Röteln. Und bei einer Morbus-Crohn-Erkrankung ist
> erwiesen, dass Säuglinge, die in den ersten
> Lebenswochen Kontakt mit dem Masernvirus hatten,
> im späteren Leben einem erhöhten Risiko
> unterliegen, an Morbus Crohn zu erkranken.
das ist aber doch ein Argument für die Imfung. Schliesslich haben Säuglinge keinen Viruskontakt, wenn konsequent geimpft wird und der Virus so verschwindet.