Eine Mutter bringt ihr Kind ( 4 Monate) ins Krankenhaus, weil es mehrmals erbrach. Am Vortag wurde es mit Infanrix hexa und Prevenar geimpft.. Bei der Untersuchung konnte nichts gefunden werden. Plötzlich verschlechtert sich der Zustand innerhalb der nächsten Tage (Hirnschwellung und eine notwendige OP) und die Ärzte diagnostizieren ein Schütteltrauma und schalteten das Jugendamt ein. Das Kind kam in eine Pflegefamilie. Die Klinik wies eine Impffolge brüsk zurück. Nun kommt der Gutachter zu dem Urteil:
Ein Schütteltrauma ist eher unwahrscheinlich eine Impfkomplikation umso wahrscheinlicher!!!
Und was ganz wichtig ist, weil man ja öfters von solchen Fällen hört: Bei einem Schütteltrauma gibt es keine symptomfreien Zeiten. Diese waren aber bei dem Kind belegt, der Zustand verschlechterte sich ja während des Klinikaufenthaltes? Bei der Aufnahme und bei der Untersuchung am Impftag wurden ja diesbezügliche Hinweise nicht gesehen; hätte aber gesehen werden müssen bei einem Schütteltrauma.
Die Mutter hatte Glück (bei all dem durchlebten Alptraum), dass sie gleich in die Klinik fuhr. Wäre sie erst etwa zwei Tage später in die Klinik gefahren, hätte man wohl gemutmaßt, dass Kind sei am Wochenende misshandelt worden, denn beim Kinderarzt war ja alles noch in Ordnung!!!
Aber bedenke man folgendes: Wäre das Kind doch nicht aus der Familie genommen worden, wäre es bei der U5 vom Kinderarzt wieder geimpft worden (das ist definitiv so). Das Kind wäre aller Voraussicht nach wieder in Lebensgefahr geraten und der Vater wäre wohl ins Gefängnis gekommen. DENN: Der Säugling wurde ja laut Klinikbericht schon einmal misshandelt!!!! (Kennen wir so einen Fall nicht schon? Herzog!).
Marika