Betroffene berichten: Bericht über Polio-Impfschaden
Eine Mutter berichtet über den Polio-Impfschaden ihrer Tochter
Katrin wurde 1977 gesund geboren. Im Mutterpaß stehen die APGAR-Werte 10-10-10, spontan und lebensfrisch. Sie entwickelte sich altersgemäß und war ein fröhliches und vergnügtes Mädchen.
Als sie im Mai die Schutzimpfung gegen Diphtherie/Tetanus und Polio (Oral) bekam, war sie gesund und munter. Am 3. Tag nach der Impfung bekam sie einen Krampfanfall. Am Tag darauf den zweiten Krampfanfall, so daß die stationäre Krankenhausaufnahme erfolgte.
- Im Dezember 1977 stellte ich einen Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens,
- im Oktober 1978 wurde in einem Gutachten ein Impfschaden verneint,
- im Juli 1979 traf der Bescheid des Versorgungsamtes ein: Ablehnung eines Impfschadens,
- im Dezember 1979 wurde in einem weiteren Gutachten dargelegt, daß die Polio-Schluckimpfung die auslösende Ursache für den Impfschaden war,
- im Februar 1980 traf der Bescheid des Versorgungsamtes ein. Das Krampfleiden wird als Impfschaden anerkannt: Hirnkrampfleiden; MdE: 100 %
In allen Anerkennungen habe ich mich bis zum Landessozialgericht selbst vertreten. Jederzeit gebe ich meine Erfahrungen an Betroffene weiter. Wenden Sie sich an den Schutzverband für Impfgeschädigte e.V., Stichwort: Polio.
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