Hallo,
mein Mann liegt seit gestern in einer neurologischen Klinik und es erhärtet sich immer mehr der Verdacht, dass er einen Impfschaden erlitten hat aufgrund eines Behandlungsfehlers.
Vor zwei Wochen bekam er einen schlimmen Darmvirus bzw. Gastritis (genau geklärt wurde das nie, nur durch Medikamente behandelt). Bei einem Kreislaufkollaps zog er sich Schürfwunden im Gesicht zu, was den Hausarzt dazu veranlasst hat, den Impfschutz zu prüfen.
Nachdem es meinem Mann am folgenden Wochenende schon etwas besser ging (besser - nicht gut!), er aber immer noch permanent ganz leicht erhöhte Temperatur hatte, ging er am Montag zum Hausarzt. Dieser schenkte seinem Magen zunächst keine Beachtung. Hielt sich mit den Schürfwunden auf, untersuchte meinen Mann nicht weiter, nahm Blut nur auf Verlangen meines Mannes und murmelte dann etwas von "Tetanus impfen".
Mein Mann kam heim und es ging im 2 Stunden später beschissen.
Hohes Fieber, permanente Übelkeit, was sich bis zum Dienstag zum Erbrechen steigerte.
Mittwoch wieder Hausbesuch - mein Mann sagte dem Arzt, dass er wohl eine gefüllte Blase hätte aber nicht gehen kann.
Keine Reaktion.
Am Abend dann Selbsteinweisung in die urologische Ambulanz. Durchgecheckt - nichts organisches gefunden, Katheter gelegt.
Dieser sollte Freitag versuchsweise gezogen werden. Mittlerweile ging es ihm kräftemäßig sehr mies, Donnerstag Abend einen Fast-Kreislaufkollaps.
Freitag wird der Katheder gezogen. Seit Mittwoch hatte er dazu Gefühlsstörungen in den Extremitäten, was er zunächst auf grippeähnliche Symptome schob. Freitag Nachmittag Anruf beim Hausarzt - wieder Harnverhalt. Leiser Hinweis vom Hausarzt auf neurologische Abklärung. Wieder urologische Ambulanz - Katheter. Urologe setzt sich mit Neurologie in Verbindung - gibt Fälle von Impffolgen. Aber am Wochenende wird nichts diagnostiziert - keiner da.
Am Samstag selber bei der Neurologie angerufen und vorangemeldet.
Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt um Informationen zu bekommen. Festgestellt, dass Arzt nicht nur gegen Tetanus geimpft hat, sondern eine Dreifachimpfung mit Revaxis durchgeführt hat.
Revaxis hat als Nebenwirkung GBS. Die Symptome würden hinkommen.
Seit gestern nun Neurologie - Kernspin, Lumbalpunktion - die Symptome passen irgendwie nicht zu Revaxis und den restlichen Medikamenten.
Heute nochmals das Hirn zermartert, da im Liquor Herpesviren gefunden wurden und Meningitis erwähnt wurde.
Mein Mann hat zwei Spritzen bekommen, sprich, er muss wohl noch eine zweite Impfung erhalten haben. Diese ist allerdings nicht korrekt im Impfpass eingetragen.
Nachdem meinem Mann einfiel, dass der Arzt etwas gemurmelt hat von "Wir sind hier Zeckengebiet - die Impfung ist auch schon 10 Jahre her" nehmen wir nun an, dass die zweite Impfung FSME war. Damit hoffen wir nun endlich den Auslöser der Probleme gefunden zu haben, wird morgen geklärt.
Mein Mann hat keinerlei Aufklärung über die Impfungen erhalten, außerdem war er durch den Magenvirus oder was auch immer geschwächt.
Kein normaler Mensch impft in so einen Zustand hinein.
Was kann ich unternehmen, um den Arzt haftbar zu machen - wir wissen momentan noch nicht, ob bleibende Schäden nicht auszuschließen sind...???
Ich bin auf 180...
Tina