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Dauerschäden nach Schutzimpfungen mit Pertussis-Komponente

Nachrichten aus den nachstehenden dem Schutzverband für Impfgeschädigte e.V. vorliegenden Publikationen
  • Aktueller Stand der Keuchhusten-Schutzimpfung aus "Pädiatr. Praxis, Nr. 42, 1991":
    Die Autoren Prof. Stehr (ehem. Mitglied der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut Berlin STIKO) und Prof. Heininger (Mitglied der STIKO) sagen hierin, daß nach Pertussis-Schutzimpfung keine ZNS-Dauerschäden auftreten würden. Sie erklären, daß unter ca. 160.000 in Nordbayern in den Jahren 1982 bis 1989 viermal immunisierten DPT-Impflingen kein einziger Dauerschaden beobachtet wurde. Die Autoren sind der Meinung, daß eine DPT-Impfung nicht neurologische Erkrankungen erzeugt, sondern manchmal lediglich die bereits subklinisch existierende Krankheit kurze Zeit früher in Erscheinung treten läßt.

  • Wie begründet ist die neue Empfehlung des Bundesgesundheitsamtes zur Pertussis-Schutzimpfung? Aus "Hamburger Ärzteblatt (46), S. 52 bis 54): Prof. Ehrengut (Professor für Impfwesen) führt hierzu aus, daß er in den Jahren 1982 bis 1989 in Nordbayern allein fünf amtlich anerkannte Impfschäden mit Dauerschaden ermittelte. Details dieser fünf Fälle beschreibt er 1992 in einer Fachzeitschrift.

  • Aktueller Stand der Keuchhusten-Schutzimpfung aus "Atypische Impfverläufe... 328": Dr. Buchwald (Medizinaldirektor) zu diesem Thema: Prof. Stehr kennt diese Fälle und weiß, daß die Anerkennung als entschädigungspflichtiger Impfschaden aufgrund ausgiebiger Begutachtungen durch fränkische Universitäts-Kinderkliniken bzw. durch eine Bayerische Landesimpfanstalt erfolgte. Daher sei es verwunderlich, wieso er behauptet, daß in Nordbayern seit 1982 kein einziger bleibender Schaden auf die DPT-Impfungen zurückzuführen war.

  • Im "Consilium Infectiorum"
    sagt Prof. Schmitt (STIKO) in mehreren Artikeln: Der alte Keuchhustenimpfstoff hat nach heutigem Wissen niemals Hirnschäden verursacht. Die entsprechenden Theorien von Medizinern aus den siebziger Jahren haben sich allesamt in Luft aufgelöst...
    Es gibt nach heutigem Wissen in Deutschland keinen von der STIKO für Kinder empfohlenen Impfstoff, von dem nachgewiesen wurde, daß er bleibende Schäden verursacht.
    Desweiteren ist seine Meinung, daß Studien zu bleibenden Schäden nicht durchführbar seien. Hypothesen zu impfstoff-spezifischen Risiken ließen sich weder beweisen noch widerlegen.

  • Bleibender Hirnschaden nach Pertussis-Impfung? "Aus Atypische Impfverläufe...333": Prof. Keuth (Pädiater) sagt: Nach wie vor ist mit der Möglichkeit der Verursachung zentralnervöser Impfschäden, teils mit Dauerfolgen, durch Pertussis-Ganzkeimvakzine zu rechnen.

  • "Impfkompendium" von H. Spiess, 4. Auflage von 1995 Unter "Komplikationen im Sinne bleibender Schäden" ist zu lesen: Die Auflistung der an das Bundesgesundheitsamt gemeldeten Impfschadensanerkennungen bei 103 Fällen läßt erkennen, daß 93 % der nach Pertussisimpfung beobachteten Komplikationen zentralnervöse Störungen von bleibender Art sind.

  • Aufgrund einer Studie (Nachuntersuchungen 10 Jahre nach der akuten Phase) der englischen "National childhood encephalopathy study (NCES)" von 1992 wurden
    Dauerschäden nach DPT-Schutzimpfungen belegt.

  • Das neurologische Gutachten (2000) unter "Impfschäden": Die Meinung von Stehr und Heininger, daß Dauerschäden nach einer Pertussisimpfenzephalopathie nicht existieren, war sehr umstritten. Das US-Institute of Medicin (IOM) hat seine frühere Auffassung, wonach Pertussisimpfschäden ohne Dauerschäden einhergehen, revidiert. (Anlaß hierfür war die o.a. Nachuntersuchung der NCES)

  • Das amerikanische "Institut of Medicine (IOM)" veröffentlichte daraufhin 1994, daß Enzephalopathien wie auch Krämpfe jeglicher Art, so auch im Gefolge der Pertussis-Schutzimpfung, zu Dauerschäden vakzinaler Genese führen können.

  • In die letzte Ausgabe der "Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht und nach dem Schwerbehindertengesetz 1996" wurde 1996 auf Seite 234 unter 11a) Impfschäden aufgenommen: "... Nach Enzephalopathie selten auch Dauerschäden..."


Die Auffassung, daß die Pertussis-Impfungen keine cerebralen Dauerschäden veursachen können, wird aufgrund der oben genannten Angaben in den "Anhaltspunkten 1996" von deutschen Sozialgerichten nicht anerkannt bzw. berücksichtigt.

  • Rehabilitation der Pertussisimpfung, aus "Pädiat. Praxis 47 von 1994": Unter dem Untertitel "Postvakzinale Dauerschäden: ein Mythos!" berichten Stehr, Heininger et al. den Lesern:
    "Obwohl seit einigen Jahren zweifelsfrei erwiesen ist, daß die Pertussisimpfung keine bleibenden Schäden verursacht..."
    "...Gerichtsurteile, die bis in die jüngste Zeit auf der Basis von wissenschaftlich nicht haltbaren Gutachten Impfschäden anerkennen, die keine sind."


  • Im "Hamburger Ärzteblatt"
    teilt Prof. Ehrengut (Professor für Impfwesen) mit: Bei Überprüfung der Unterlagen von Versorgungsämtern und der Urteile von Sozialgerichten konnten für die Impfperiode 1970 bis 1978 = 101 Dauerschäden nach DPT-Impfungen gesammelt werden.

  • Leserbrief in "Pädiatrie hautnah" 1997 zum Thema "Zerebrale Komplikationen nach Keuchhustenimpfung" von Prof. Doose (Norddt. Epilepsie-Zentrum): Die Autoren (Anm.: gemeint sind Stehr und Heininger) haben versucht, die Existenz solcher Komplikationen durch den Bericht einiger Fehldiagnosen in Frage zu stellen.

  • Öffentliches Gesundheitswesen 48:
    Unter "Diskussion": Die Beurteilung der Impfschadenshäufigkeit ... ist erschwert durch die fehlende Meldepflicht von Impfzwischenfällen.

 

Lieber Leser, sollten Sie Anmerkungen oder Unterlagen zu diesem Thema haben, teilen Sie diese bitte dem Schutzverband für Impfgeschädigte e.V. mit. Danke.