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Zurück | Pertussis - Krankheit und ImpfungIn der Therapiewoche 26, 21 1976 liest man folgendes: 1946 wurden im Bundesgebiet noch 1.416 Todesfälle an Pertussis registriert, 1972 waren es nur mehr 13 Fälle. Studiert man die Mortalitätsstatistik des Keuchhustens für Hamburg, so waren 1901/1905 = 2,43 Todesfälle auf 10.000 Einwohner ermittelt worden, während diese Quote 1951/1955 nur bei 0,07 pro 10.000 Einwohner lag. Eine gezielte spezifische Impfprophylaxe war bis zu diesem Zeitpunkt nicht durchgeführt worden, so dass der Sterblichkeitsrückgang auf äußere Faktoren wie verbesserte Hygiene und Ernährung, größere Wohnräume und intensive Vitamin-D-Prophylaxe (Reduktion der Pertussispneumonie) zurückgeführt werden muß. So können wir feststellen, daß in den entwickelten Ländern der Keuchhusten allgemein seit der Jahrhundertwende weniger schwer verläuft, wobei die Einführung der antibiotischen Behandlung der Keuchhustenpneumonie die entscheidende Wende brachte. Einer Tabelle ist folgendes zu entnehmen: Bis 1945 starben rd. 30 % der Erkrankten, 1946 - 1949 waren es rd. 12,9 % der Erkrankten, 1950 - 1961 waren es nach Einführung von Antibiotika rd. 2,02 % der Erkrankten.
Artikel "Argumente gegen Impfgegener" vom 23.07.2001 Prof. Dr. Schmitt (Vorsitzender der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch- Institut Berlin)schreibt u.a.: Der "alte Keuchhustenimpfstoff" verursachte häufig Fieber und heftige lokale Reaktionen. Er hat aber nach heutigem Wissen niemals Hirnschäden verursacht.
Liebe Leser, sollten Sie Anmerkungen oder Unterlagen hierzu haben, wenden Sie sich bitte an den Schutzverband für Impfgeschädigte e.V. Danke. |